Geschichte

Februar 1888

Vikar Franz Sales Müller kommt als Hilfe für den fast erblindeten Pfarrer und Dekan Josef Albert nach Dossenheim.

Juni 1888

Vikar Müller gründet mit einigen Männern aus der Gemeinde den Krankenpflegeverein. Dieser Verein soll die wirtschaftliche Grundlage für die Errichtung einer Schwesternstation sein. Neben der Sicherung der Krankenpflege soll auch ein Kindergarten eingerichtet werden.
 

Juli 1888

Der Verein kauft durch die Vermittlung des Juden Oppenheimer von Frau Katharina Link ein Haus in der Wilhelmstraße (heute steht dort das Pfarrheim). Das Erdgeschoss ist für den Kindergarten vorgesehen. Die Schwestern bekommen ihre Wohnung im Dachgeschoss.
 

September 1888

Die ersten Bühler Schwestern kommen nach Dossenheim. Sie nehmen außer der Krankenpflege sofort einen Kindergarten in Betrieb. 30 bis 35 Kinder werden aufgenommen. Kindergartenzeit ist von 8:00 bis 11:00 Uhr und von 13:00 bis 18:00 Uhr. Der Kindergartensaal hat eine Größe von 57 qm. Hinzu kommen ein Waschraum und eine Toilette. Die Eltern zahlen 10 bzw. 15 Pfennige pro Woche.
 

Juni 1889

Das Haus wird kirchlich eingeweiht.

Sommer 1891

Das Gebäude wird aufgestockt. Im Obergeschoss entstehen drei Schwesternzimmer und Küche, im Dachgeschoss noch einmal zwei Schwesternzimmer.
 

Februar 1894

Der Krankenpflegeverein übergibt das Haus mit dem dazugehörigen Grundstück (215 qm) in das Eigentum des Katholischen Kirchenfonds.
 

März 1936

Der Krankenpflegeverein kauft von den Eheleuten Peter und Maria Stöhr das westlich an den Kindergarten angrenzende Grundstück mit 739 qm als Spielplatz für die Kinder.
 

1938

Die Pfarrgemeinde plant eine Vergrößerung des Kindergartens um das Doppelte. Die politischen Verhältnisse und die Probleme der Finanzierung lassen diesen Plan jedoch nicht zur Ausführung kommen.
 

Juli 1954

Pfarrer August Bischoff erlässt einen Aufruf an die Pfarrgemeinde: "Sorge um den Kindergarten und das Schwesternhaus. Der Kindergarten ist zu klein. Die hygienischen Verhältnisse lassen zu wünschen übrig. Bauen kostet Geld. Helft uns mit Schenkungen und Darlehen. Es geht um unsere Kinder."
 

März 1955

Die Kirchengemeinde kauft von Frau Elisabeth Mühlbauer und Sohn Helmut ein nach Westen anschließendes Grundstück.
 

Ende 1955

Es wird mit den Ausschachtungsarbeiten für einen Neubau begonnen.

Juni 1956

Grundsteinlegung durch Bischof Augustin Olbert SVD.

November 1957

Einweihung des neuen Kindergartens mit dem darüber liegenden Gemeindesaal. Das neue Gebäude bekommt den Namen St. Augustinusheim. Im Erdgeschoss sind vier Gruppenräume mit den erforderlichen Nebenräumen. Im Obergeschoss befindet sich der Gemeindesaal mit Bühne und Nebenräumen. Das Gebäude hat eine Grundfläche von gut 500 qm.
 

1958

Der alte Kindergarten mit der Wohnung der Schwestern wird abgerissen, um einem neuen Schwesternhaus Platz zu machen.
 

Juli 1959

Pfarrer Schäfer legt den Grundstein für das neue Schwesternhaus. Es entsteht ein Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 130 qm.

Mai 1960

Einweihung des neuen Schwesternhauses durch Pfarrer Ludwig Schäfer.

Juni 1968

Die Kirchengemeinde kauft von den Eheleuten Georg und Elisabeth Kling nördlich des vorhandenen Geländes ein weiteres Grundstück mit 206 qm. Das gesamte Grundstück für Kindergarten und Schwesternheim umfasst nun 2066 qm.
 

September 1973

Die Baugenehmigung für einen weiteren Kindergartenanbau auf dem zuletzt erworbenen Grundstück wird erteilt. Im Untergeschoss entsteht auf einer Fläche von 79 qm ein Verbindungsgang zum bereits vorhandenen Gebäude, ein Gymnastikraum und eine Halle. Im Erdgeschoss entstehen zwei Gruppenräume mit je 37 qm, Nebenräume und eine Garage auf 131 qm Fläche.
 

Oktober 1975

Einweihung des Neubaus durch Pfarrer Ludwig Schäfer.

1993

Der Innenraum des Neubaus wird renoviert und neu möbliert. Dabei wird ein Zwischengeschoss eingezogen, so dass die Gruppenräume nun über zwei Ebenen verfügen.
 

1994  bis  2000

Die Gruppenräume im Altbau werden renoviert. Dabei werden die Räume neu gestaltet. Es werden Hochebenen und Bauecken (Podeste) errichtet. Auch die Waschräume, die Küche und der Flur werden renoviert.
 

2003

Das Außengelände wird neu gestaltet. Ein neuer Spielplatz wird errichtet.

2005

Unter Mithilfe der Eltern wird die Außenmauer restauriert und neu bemalt.